000254361 001__ 254361 000254361 005__ 20251215040222.0 000254361 0247_ $$aG:(GEPRIS)569164615$$d569164615 000254361 035__ $$aG:(GEPRIS)569164615 000254361 040__ $$aGEPRIS$$chttp://gepris.its.kfa-juelich.de 000254361 150__ $$aZivilrechte unter Beschuss? Rassifizierung, Erinnerung und militarisierte Männlichkeiten in den Vereinigten Staaten des 21. Jahrhunderts$$y2025 - 000254361 371__ $$aProfessor Dr. Simon Wendt 000254361 371__ $$aProfessorin Dr. Catherine Whittaker 000254361 450__ $$aDFG project G:(GEPRIS)569164615$$wd$$y2025 - 000254361 5101_ $$0I:(DE-588b)2007744-0$$aDeutsche Forschungsgemeinschaft$$bDFG 000254361 680__ $$aDas dreijährige Projekt wird Erinnerungen an die Bürgerrechtsbewegung analysieren, von denen sich U.S.-Latino und afroamerikanische Männer leiten lassen und die sie in verschiedenen zeitgenössischen Selbstverteidigungsorganisationen in den USA produzieren. Die historische Erinnerung - selektive Interpretationen der Vergangenheit, die Identitäten, Normen und Werte in der Gegenwart formen und gestalten - beeinflusst, wie Männer of Color ihre historische Rolle sehen, und sie kann Führungsstile, Ideologien, Symbole und die Ästhetik der Befreiung inspirieren. So ermöglicht der Beitritt zu Selbstverteidigungsgruppen Men of Color, ihre Männlichkeit und ihre Rechte als U.S.-Bürger zu behaupten und umzudefinieren. Das Projekt untersucht aus einer transdisziplinären, oral-history und ethnographischen Perspektive, ob das scheinbare Wachstum bewaffneter Selbstverteidigungsgruppen ethnischer Minderheiten neu ist, oder ob es als Wiederbelebung der Bürgerrechtsbewegung betrachtet werden sollte. Das Projekt wird sich auf vier Forschungsfragen konzentrieren: 1. Wie nutzen und interpretieren Men of Color, Schusswaffen in ihrem Streben nach vollständiger Gleichberechtigung? 2. Welche Rolle spielt die Erinnerung an die Bürgerrechtsbewegung in ihrem Aktivismus? 3. Inwieweit spiegeln die öffentliche Wahrnehmung und die Reaktionen des Staates auf Selbstverteidigungsgruppen von Men of Color die repressiven Maßnahmen wider, die in den 1960er und 70er Jahren gegen diese Gruppen ergriffen wurden? 4. Wie hat sich die veränderte Geschlechterpolitik des aktuellen afroamerikanischen und Latino-Aktivismus auf die Interpretationen von Männlichkeit, nationaler Zugehörigkeit und Staatsbürgerschaft durch diese Organisationen ausgewirkt? Durch die Beantwortung dieser Fragen wird das Projekt wichtige empirische und theoretische Lücken in der Forschung über militarisierte Männlichkeiten unter marginalisierten Männern in den USA des 21. Jahrhunderts füllen. Eine transdisziplinäre Perspektive ist dafür notwendig, sodass beide Teilprojekte ethnographische und historische Ansätze kombinieren. Teilprojekt 1 untersucht Latino-Männer in kommunalen Verteidigungsorganisationen und Schützenvereinen; Teilprojekt 2 konzentriert sich auf schwarze Männer als Mitglieder von Schützenvereinen und Milizen. Der Schwerpunkt liegt auf diesen Selbstverteidigungsorganisationen wegen ihrer wachsenden Sichtbarkeit und weil ihre Arbeit von der gemeinsamen Erinnerung an den Bürgerrechtskampf und einer damit verbundenen Tradition der Solidarität und Zusammenarbeit geprägt ist. Die Erforschung des historischen Gedächtnisses erhellt die institutionellen und historischen Bedingungen, die diese Gruppen geformt haben, und wird dazu beitragen, den gegenwärtigen Autoritarismus in den USA zu verstehen. Da die Erinnerung und die Erforschung der Bürgerrechtsbewegung von der U.S.-Regierung aktiv unterdrückt wird, zielt diese Forschung darauf ab, Material für künftige Forschungen und betroffene Gemeinschaften zu retten. 000254361 909CO $$ooai:juser.fz-juelich.de:1048559$$pauthority$$pauthority:GRANT 000254361 909CO $$ooai:juser.fz-juelich.de:1048559 000254361 980__ $$aG 000254361 980__ $$aAUTHORITY
