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000254359 150__ $$aVermeidungsverhalten bei Patienten mit Opiatabhängigkeit in der Substitutionstherapie$$y2025 -
000254359 371__ $$aProfessorin Dr. Karen Ersche
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000254359 5101_ $$0I:(DE-588b)2007744-0$$aDeutsche Forschungsgemeinschaft$$bDFG
000254359 680__ $$aOpioide gehören zu den Substanzen mit dem höchsten Suchtpotenzial, und Opiatabhängigkeit ist ein weltweit relevantes Gesundheitsproblem. Obwohl der Opioidgebrauch in Deutschland seit vielen Jahren relativ stabil ist, steigt kontinuierlich die Anzahl von Todesfällen im Zusammenhang mit Opioiden. Dies macht jedoch selten Schlagzeilen. Ein Grund für den starken Anstieg ist die hohe Zahl vorzeitiger Therapieabbrüche bei opioidabhängigen Patienten. Frühere Studien haben insbesondere bei jungen Männern ein hohes Risiko für vorzeitige Behandlungsabbrüche gezeigt. Die dafür ursächlichen Faktoren bleiben jedoch unklar. Klinische Beobachtungen deuten ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten der Patienten an, was bei der Entscheidung für einen Therapieabbruch eine wichtige Rolle spielen könnte. Diese Hypothese ist jedoch unseres Wissens bisher nicht systematisch und empirisch untersucht worden. Die vorliegende Studie beabsichtigt daher, i) die Ausbildung von Vermeidungsverhalten bei Opiatabhängigkeit zu untersuchen, ii) die zugrundeliegenden neuropsychologischen und endokrinen Mechanismen aufzudecken und iii) die klinischen Auswirkungen herauszuarbeiten. In einem zweistufigen Verfahren werden wir zunächst Emotionsverarbeitung in einer repräsentativen und diagnostisch vielfältigen Stichprobe von Patienten mit Opiatabhängigkeit in Substitutionstherapie untersuchen. Im zweiten Schritt werden wir dann bei einer Untergruppe männlicher Patienten neuronale und endokrine Mechanismen des veränderten Angst- und Sicherheitslernens mithilfe funktioneller Kernspintomographie und endokriner Marker identifiziert. Die vorgeschlagene Studie wird neuartige wissenschaftliche Evidenz für die klinischen Bedürfnisse von Patienten mit Opiatabhängigkeit liefern. Der Einsatz von funktioneller Hirnbildgebung und spezifischen experimentellen Aufgaben wird uns helfen, optimale auf Mechanismen basierende Ansätze zur Vorbeugung von Behandlungsabbrüchen sowie zur Verbesserung der Therapieergebnisse zu entwickeln.
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